V.E.D.A
Vorbemerkung:
Das vedische Weltbild akzeptiert und tolleriert als einzige Religion auf Erden,
jeden Glauben eines jeden Wesens im Universum und verbindet Teile von Wissenschaft und Religion miteinander.
Im Folgenden wird versucht das Universum durch die vedische Kosmologie zu erklären und zu beschreiben
sowie seine Entstehung mit ein
fachen Worten zusammenzufassen.
Entstehung und Aufbau der materiellen Welt:
Die materielle Welt ist besser unter dem Namen "Universum" bekannt.
Die Entstehung der materiellen Formen bzw. des Universums kann man durch die drei Gunas (Eigenschaft/Wirkungsweise):
Brahmas Schöpfung, Wischnus Erhaltung und Schiwas Zerstörung zusammenfassen.
Die Entstehung des Universums ist von vier Faktoren abhängig, von:
- Gott/Ursprung (Isvara)
- Zeit/Ewigkeit (Kala)
- Seele/Bewußtsein (Jiva) und von Energie/Materie (Prakrti).
Wichtig dabei ist zu wissen, daß diese vier Faktoren EWIG und GLEICHZEITIG nebeneinander,
in ihrem unmanifestierten Zustand (Avyakta) in der spirituellen Welt existieren.
Prakrti ist einmal "potentielle" Energie, genannt Pradhana, aber auch "programmierte" Energie, genannt Mahat-tattva.
Aus ihr entstehen alle materiellen, vergänglichen Formen innerhalb des Universums sowie das Universum selbst.
Sie ist die ewige Ursubstanz der Materie.
Was bedeutet das?
Die Materie befindet sich in einem reinen Zustand mit "potentiellem" Charakter,
d.h. "potentiell" ist in der Ursubstanz bereits die "Form" vorhanden, wie in einem Baum "potentiell" Papier vorhanden ist.
In diesem Pradhana-Zustand existiert noch keine ablaufende Zeit (Kala) und keine Ordnung oder Form.
Wie oben erwähnt ist aber Prakrti noch mehr,
nämlich "programmierte" Energie, d.h. in dieser Phase der Materie existieren die Elemente in einem reinen,
aber noch getrennten Zustand, ohne das irgendwelche Formen vorliegen.
Durch den "Blick" von Wischnu , dem all-durchdringenden Aspekt Gottes, wird Pradhana zu Mahat-tattva.
Dieser Moment ist der Beginn der Schöpfung und die "ablaufende" Zeit, also Kala sowie die Dualität von Ursache und Wirkung fangen an zu existieren.
Weiterhin sät er die Jiva-Seelen in das Mahat-tattva, damit diese später in die verschiedensten materiellen Körpern geboren werden können.
Noch existiert kein Universum. Erst durch das "Ausatmen" von Wischnu
entstehen aus dem Mahat-tattva-Zustand unendlich viele, parallele, expandierende Universen,
einschließlich den sieben gottzugewandten
und den sieben gottabgewandten
Existenzebenen bzw. Welten innerhalb jedes Universums.
--Eines davon ist unseres!
Später, durch das "Einatmen" (Kontraktion der Universen) gehen diese wieder in den Pradhana-Zustand zurück.
Zwischen dem "Aus- und Einatmen" befinden sich die Universen selbst in einem "stationären" Zustand.
In diesem "stationären" Zustand finden innerhalb eines Universums erneut größere und kleinere Schöpfungen statt,
z.B. die des "sekundären Schöpfers". Durch dieses ewige "Aus- und Einatmen" von Wischnu entstehen und vergehen ständig neue Universen. Dies ist ein ewig,
konstanter Prozeß.
Das erste intelligente Wesen (eine Inkarnation Wischnus) in jedem der nun existierenden Universen ist der HalbgottBRAHMA
(Vollzieher der Schöpfung). Brahma gibt es in jedem Universum nur einmal. Dieser lebt auf dem ersten erschaffenen Planeten in der
Existenzebene Satyaloka. Brahma weiß von der Existenz Gottes und das Alles einen Ursprung hat.
Doch er erkennt noch nicht den Sinn der Schöpfung und den Zweck seines Daseins.
Erst durch den ersten kosmischen Klang: ta-pa ta-pa (Gottes Wort) versteht Brahma,
daß er sich aus freiem Willen von Gott abhängig machen muß, was er auch tut, und das er der
"sekundäre Schöpfer" ist und aus den Elementen durch reine Gedankenkraft Planeten
und die Körper der Lebewesen erschaffen kann (entsprechend Wischnu's Schöpfungsplan). Hierfür bekommt er Zugang zu Energien,
die er für diese Schöpfung/Manifestation benötigt.
Die Brahma Schöpfung (Vaikrta-Schöpfung) findet in sechs Phasen statt.
In diesen Phasen entstehen die Himmelskörper sowie die jeweiligen mineralischen, pflanzlichen und tierischen Lebensformen innerhalb der Existenzebenen.
Brahma muß aber nicht alles selbst erschaffen. Seine ersten Generationen haben diese Fähigkeiten ebenfalls,
die in den zwei nächsten gottzugewandten Welten Tapoloka und Janoloka inkarnieren. Materie und Bewußtsein existieren in den oberen drei Welten
(Satyaloka, Tapoloka und Janoloka ) "unendlich" bzw. "relativ ewig" im Universum. Lebewesen der restlichen gottzugewandten Dimensionen
Maharloka, Svargaloka, Bhuvarloka, Bhurloka
und alle in den sieben gottabgewandten Existenzebenen existieren im Universum alle 4,32 Milliarden Jahre,
d.h am Anfang eines Brahma Tages findet Brahmas Schöpfung statt, diese existieren einen ganzen Brahma Tag (= 1 Kalpa = 4,32 Milliarden Jahre)
lang und werden bis zum Beginn von Brahmas Nacht wieder "vernichtet".
In der Brahma Nacht, die ebenfalls eine Länge von 4,32 Milliarden Jahre hat, gibt es somit in den 11 oben genannten Existensebenen keine
manifestierte Materie und kein Leben.
Es finden aber noch weitere 14 lokale Neuschöpfungen innerhalb eines Kalpas statt. Diese existieren 306,72 Millionen Jahre
(= 1 Manvantara Zeitalter) lang und werden innerhalb eines Zeitraums von 1,728 Millionen Jahren neu erschaffen und wieder vernichtet.
Während jedem Manvantara Zeitalter existiert ein Manu (Stammväter der Menschheit), d.h. es wechseln sich 14 Manus an einem Brahma Tag (4,32 Milliarden Jahre) ab.
Jeder Manu-Wechsel hat schwerwiegende Umwälzungen bzw. Katastrophen in den mittleren Welten des Universums,so auch auf der Erde, zur Folge.
In dieser Phase kann kein Leben aufder Erde mehr existieren.
Die letzte große Vernichtung (Überschwemmung) bzw. Neubevölkerung der Erde war z.B. vor ca.
100 Millionen Jahre (4.320.000 x 27 + 3.800.000 irdische Jahre).
Ein Manvantara Zeitalter läßt sich weiterhin in 71 Maha-yugas unterteilen und jedes dieser Maha-yuga besteht wiederum aus den vier Zeitaltern
Satya-, Treta-, Dvapara- und Kali-Yuga. Wir leben zur Zeit im Kali-yuga des 28. Maha-yuga vom 7. Manvantara nach kurz der Hälfte eines Brahma Tages.
Auch jedes Zeitalter dieser vier Zeit-Epochen wird durch "kleinere" Zerstörungen (z.B. Polsprünge, kosmische Einflüsse) beendet bzw. eingeleitet.
Wenn dies eintritt, verschwinden z.B. auf der Erde ganz Zivilisationen und die Menschheit verändert sich
("steigt" ab oder auf) und die Erde verringert oder erhöht ihre Schwingung. Die letzte "größere" Veränderung war vor ca.
3,8 Millionen Jahre als das letzte Kali-yuga in das Satya-yuga überging. Dies dürfte gleich bedeutend sein mit der heutigen
"wissenschaftlichen" Evolutionstheorie, die besagt,
daß das Leben auf der Erde vor ca. 3-4 Millionen Jahre entstanden ist. Und somit, wie überraschend, schließt sich der Kreis.
Als das zweite Wesen im Universum, ein Sohn Brahma's, inkarniert Schiwa als Rudra (der "schrecklich Rufende"). Rudra ist für die spätere Zerstörung
("Einatmen" Wischnus) des Universums verantwortlich.
Zusammenfassend kann man das Universum als eine realative (Ursache und Wirkung),
begrenzte (Aufbau in Dimensionen, Begrenzung der Individualität), vergängliche (Vergangenheit,
Gegenwart, Zukunft), polare (Gut und Böse) materielle (Prakrti) Welt beschreiben.
Die Elemente:Innerhalb des Universums gibt es nur zwei Arten von materiellen Elementen: die feinstofflichen und die grobstofflichen.
Die feinststofflichen Elemente bestehen aus den unterschiedlichsten
Geist-, Mental- und Astralenergien und die grobstofflichen Elemente aus physichen Energien und den drei-dimensional-räumlichen Formen.
Von diesen Elementen ausgehend und durch den Zugang von Schöpfungsenergie erschafft Brahma und zwar nur durch seine Gedanken,
nach Wischnu's Schöpfungsplan, zuerst die höherschwingenden feinststofflichen Existenzebenen und dann die grobstofflichen Welten,
d.h. die grobstoffliche Materie entsteht durch die feinststoffliche.
Die Welten:Das Universum wird von sieben aufeinander folgenden Elementschichten umhüllt, von denen jede zehnmal größer ist als die vorherige.
Weiterhin ist das Universum in 14 Dimensionen/Existensebenen hierarchisch, unterteilt. Und zwar in die: sieben höheren, gottzugewandten Welten
(Verdichtungsgrad steigend):
(14)Satyaloka, (13)Tapoloka, (12)Janoloka, (11)Maharloka, (10)Svargaloka (9)Bhuvarloka
und (8)Bhurloka (irdische Dimension) und den: sieben parallelen gottabgewandten Welten (Verdichtungsgrad fallend):
(-7)Atala, (-6)Vitala, (-5)Sutala, (-4)Talatala, (-3)Mahatala, (-2)Rasatala und (-1)Patala.Sie existieren alle am gleichen Ort (vertikal) und zur gleichen "Zeit".
Innerhalb der Dimensionen existiert aber jeweils ein anderer Zeitablauf, ein anderer Verdichtungsgrad bzw. eine andere Schwingungsfrequenz.
Wobei z.B. (14) und (-1) den gleichen Verdichtungsgrad bzw. den gleichen Zeitablauf besitzen.
Die Erde gehört zur gottzugewandten Dimensionsebene Bhurloka
und befindet sich somit an der Grenze zwischen Licht (gottzugewandt) und Schatten (gottabgewandt). Satyaloka ist z.B. die Welt Brahmas.
Innerhalb der grobstofflichen Welt (Bhurloka) existieren neben unserer drei-dimensionalen Welt
noch weitere höherdimensionale Welten und zwar Äther, Luft, Feuer, Wasser.
Die grobstoffliche Materie läßt sich daher noch weiter in 5 hierarchisch aufgebauten Kategorien,
entsprechend ihrer Verdichtung, unterteilen: Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Sie haben nichts mit der herkömmlichen Bedeutung zu tun.
Sie sind nur Wörter, die den Raum beschreiben sollen.
Jeder Kategorie bezieht sich auf eine Form der grobstofflichen Materie und entspricht einer Sinneswahrnehmung:
- ÄTHER ist der multidimensionale Raum mit allen grobstofflichen und inhärenten Beziehungen und Informationen; in dieser
Dimension ist nur der Gehörsinn manifestiert, und sie entspricht, meiner Meinung nach, dem erdnahen Jenseitsbereich
- Luft ist die gasförmige Materie mit den charakteristischen Attributen von Struktur, Dichte, Kälte und Wärme; in dieser
Dimension ist der Gehörsinn und der Tastsinn manifestiert
- Feuer, gleich bedeutend mit der energetischen Materie, entspricht der eindimensionalen Entfaltung des geometrischen
Raumes; in dieser Dimension ist der Gehörsinn, Tastsinn und der Sehsinn manifestiert
- Wasser (flüssigen Materie) bezieht sich auf die zweidimensionale Entfaltung des geometrischen Raumes;
in dieser Dimension ist der Gehörsinn, der Tastsinn, der Sehsinn und der Geschmackssinn manifestiert
und Erde, als die dichteste Form der Materie, umfaßt die dreidimensionale Entfaltung des geometrischen Raumes, d.h. alle 5
Sinne (Gehör-, Tast-, Seh-, Geschmacks- u. Geruchsinn) sind manifestiert, wie man jeden Tag unweigerlich erkennen kann.
Diese (außer Erde) und die feinstofflichen Welten sind für die meisten Menschen unsichtbar.
Die Zyklen und Epochen:
Das Leben im Universum verläuft nicht linear, sondern immer zyklisch.
Jeder Zyklus, jede Epoche hat eine Phase der Schöpfung und eine der Vernichtung.
Die Zeit selbst beginnt mit dem Mahat-tattva Zustand der Materie,
"verläuft" innerhalb des Universums und endet mit der Zerstörung des Universums. Innerhalb der Dimensionsebenen vergeht die Zeit unterschiedlich.
Je höher die Dimension, je höher die Schwingungsfrequenz, desto langsamer vergeht die Zeit.
Jedes Lebewesen lebt in seiner Dimension ca.100 Jahre, d.h. Brahma, das älteste höchste Wesen im Universum existiert 100 Jahre im Satyaloka.
Dies ist gleich bedeutend mit der Existenz des Universums.
Im Folgenden einige Zeitverhältnisse im Universum:
Erddaten:
- 1 irdisches Jahr = 1 Tag der Halbgötter = 24h der Halbgötter = ca. 3h der Sieben Weisen = ca.1h Dhruvas = 10 sek. Manus = ca. 1/100.000 sek. Brahmas
- 360 irdische Jahre = 1 Jahr der Halbgötter
- 3.030 irdische Jahre = 1 Jahr der Sieben Weisen
- 9.090 irdische Jahre = 1 Jahr Dhruvas
- 3.100.000 irdische Jahre = 1 Jahr Manus
- 3.110.400.000.000 irdische Jahre = 1 Jahr Brahmas = 1.008.000 Jahre Manus = 342.178.200 Jahre Dhruvas
- 1.026.534.600 Jahre der Sieben Weisen = 8.640.000.000 Jahre der Halbgötter
Brahmasdaten:
- 1 Tag Brahmas (Kalpa) (12h) = 4.320.000.000 irdische Jahre = 14 Manvantaras und 15 Sandhyas
- 1 Nacht (12h) = 4.320.000.000 irdische Jahre
- 24h Brahmas = 8.640.000.000 irdische Jahre
- 100 Jahre Brahmas = 36.000 Tage Brahmas und 36.000 Nächte
= 311 Billionen und 40 Milliarden irdiche Jahre (=Lebensdauer des Universums)
Ein Tag (ein Kalpa) Brahmas wird in 14 MANVANTARES (kosmischen Schöpfungs-Epochen)
und 15 Sandhyas (Übergangsphasen) unterteilt.
Ein Manvantara hat eine Dauer von 306,72 Millionen Jahre (= 71 Maha-yugas)
und ein Sandhya hat eine Länge von 1,728 Millionen Jahren.
Vor bzw. nach dem 1. Manvantara-Zeitalter findet eine lokale Neuschöpfung
(1. Sandhya-Zeitalter) bzw. eine lokale Teilzerstörung (2. Sandhya-Zeitalter) statt.
Im Zeitraum des 2. Sandhya-Zeitalter findet gleichzeitig mit der lokale Teilzerstörung des 1. Manvantara-Zeitalter
die lokale Neuschöpfung des 2.Manvantara-Zeitalter statt, und so geht es dann weiter.
Die Erdgeschichte unterteilt sich weiter in vier Zeitalter, den so genannten Yugas, in der Reihenfolge Satya-, Treta-, Dvapara-
und Kali-Yuga. Zusammengenommen entsprechen sie ein "großes" Zeitalter, dem Maha-yuga, mit einer Dauer von insgesamt
4,32 Millionen irdischen Jahren. Dieser große Zyklus ist periodisch und wiederholt sich bis zum Ende des Universums immer
wieder. Ca. 1000 solcher Wiederholungen entsprechen 1 Kalpa bzw. 1 Brahma Tag. Jedes der vier Zeitalter besitzt einen
unterschiedlichen Charakter und wird auf der Erde immer durch Katastrophen eingeleitet bzw. beendet.
Im Satya-yuga leben auf der Erde nur gottzugewandte Wesen.
Diese leben im Einklang mit Gott, mit der Natur, haben eine hohe Schwingungsfrequenz, haben Kontakt mit anderen Wesen,
besitzen, vereinfacht ausgedrückt, paranomale Fähigkeiten und existieren ohne "zu sterben".
Im Treta-yuga inkarnieren die ersten gottabgewandten Wesen auf der Erde.
Im Dvapara-yuga sind nun die gottabgewandten Lebewesen in der Überzahl, die Schwingungsfrequenz hat sich weiter verringert. Im heutigen Kali-yuga,
dem dunkelsten Zeitalter, leben nur noch gottabgewandte Wesen (bis auf wenige, hoffe ich).
Dauer der vier Zeitalter (insg. 4,32 Millionen irdische Jahre):
Satya-yuga: 1.728.000 irdische Jahre, d.h. es hat eine Länge von 1.440.000 Jahre mit einer Übergangsphase (Sandhya), am Anfang und Ende von jeweils 144.000 Jahre.
Treta-yuga: 1.296.000 irdische Jahre, d.h. es hat eine Länge von 1.080.000 Jahre mit einer Übergangsphase
am Anfang und Ende von jeweils 108.000 Jahre
Dvapara-yuga: 864.000 irdische Jahre, d.h. es hat eine Länge von 720.000 Jahre mit einer Übergangsphase
am Anfang und Ende von jeweils 72.000 Jahre, und das heutige
Kali-yuga: 432.000 irdische Jahre, d.h. es hat eine Länge von 360.000 Jahre mit einer Übergangsphase
am Anfang und Ende von jeweils 36.000 Jahre.
Zeitpunkt Heute:
Brahma hat die Hälfte seines Leben hinter sich, d.h. das Universum existiert noch ca. 150 Billionen Jahre.
Oder genauer gesagt wir sind im Kali-yuga des 28. Maha-yugas vom 7. Manvantara nach kurz der Hälfte eines Brahma
Tages. D.h. jede Form der Materie und alle Wesen in den unteren 11 Welten, und somit auch die Erde bzw. die Menschheit
existieren noch ca. 2,32 Milliarden irdische Jahre.
(Hinweis: Die Wissenschaftler sagen die Erde sei vor ca. 4-6 Milliarden Jahre entstanden.
Und das entspricht ziemlich genau den vedischen kosmologischen Erkenntnissen
(eine Nacht Brahmas + ca. die Hälfte Brahmas Tag = 6,32 Milliarden irdische Jahre)
Die spirituelle Welt:
Wenn es eine relative Welt gibt ist es nur logisch anzunehmen das irgendwo auch eine absolute Welt existiert.
Man nennt sie die spirituelle Welt.
Die Relativitätstheorie besagt u.a. je schneller sich, z.B. ein Raumschiff bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit auf dem Raumschiff.
Und ganz "zufällig" besagt auch die vedische Kosmologie, daß die Zeit in der höchsten feinstofflichen höherschwingenden Welt
(Satyaloka) innerhalb des Universums langsamer vergeht als die Zeit in der niedrigsten,
grobstofflichsten Welt, die der Erde.
Kann die Zeit nun innerhalb des Universums noch langsamer vergehen?
Ja, sie kann.Wie oben erwähnt umhüllt das Universum sieben aufeinander folgende Elementschichten.
In diesen Elementschichten entsprechen 100 Jahre im Satyaloka nur 10 Jahre. Geht man nun bis zum äußerstem Rand des Universums,
über die sieben Schalenbereiche hinaus, gelangt man unweigerlich zum einem Punkt wo die Zeit aufhört zu existieren.
Man kann diesen Bereich als Raum-Zeit-Punkt oder Nirvana bezeichnen. "Dort vereint sich die Zeit zur Ewigkeit",
d.h. danach, wenn man diesen Bereich durchbrechen könnte gelangt man in das spirituelle Universum,
in das Reich Gottes, in das Reich Krischnas.
Diese Welt beschreiben zu wollen ist unmöglich. Dies kann nur Gott selbst oder Seelen die dorthin zurückgekehrt sind.
Krischna
tut es in der Veda-Offenbarung mit den Worten Ewigkeit, Unbegrenztheit, Vollkommheit. Ewig in der Form von absoluter Existenz:
"reelles, ewiges Sein in ewiger Gegenwart mit unendlicher Existenz". Vollkommen, weil die spirituelle Welt alles relative miteinschließt,
denn ansonsten wäre sie nicht Vollkommen, nicht Absolut.
Aus ihr stammen alle Seelen und gehen auch wieder in ihr hinein.
Gesetze des Universums:Gesetz der Dualität:
Das Hauptmerkmal und die Grundlage der materiellen Welt ist die Dualität "von zusammenhängenden Gegensätzen,
die sich einerseits gegenseitig ausschließen, anderseits aber auch gegenseitig bedingen". Wie z.B. Positiv/Negativ, Devas / Asuras ,
Leben/Tod, Arm/Reich, individuell/kollektiv, männlich/weiblich, Materie/Antimaterie, plus/minus, unten/oben, heiß/warm und und und.
KARMA-GESETZ:
Karma bedeutet "Handlung" und ist das universelle Gesetz von Aktion und Reaktion.
Was bedeutet das?Jede Handlung in unserem Leben, die durch den freien Willen verursacht wird,
zieht eine gleichwertige vorbestimmte Reaktion (Teil des Schicksals) nach sich,
d.h. negative Aktionen verursachen Negatives und positive Aktionen erzeugen etwas Positives.
Weiterhin können gegenwärtige Auswirkungen auch Reaktionen aus früheren Leben sein bzw.
gegenwärtige Handlungen auch Auswirkungen auf ein späteres Leben haben.
Nichts im Leben geschieht ohne Grund.
Karma wirkt nicht nur individuell, sondern auch kollektiv. Jedes Wesen im Universum unterliegt dem Karma-Gesetz.
Resonanz-Gesetz:
Resonanz bedeutet: "Gleiches zieht Gleiches an".
Alles im Universum schwingt in einer bestimmten Frequenz. So auch die Welle des Bewußtseins.
Das Bewußtsein nimmt nur Dinge (positive oder negative) mit gleicher Schwingungsfrequenz wahr. Es zieht Dinge an oder wird von Dingen angezogen.
Diese Dinge können andere Personen sein, anorganische Objekte, z.B. Bücher und vieles mehr.
Sogar die Wahrheit kann vom Bewußtsein angezogen werden, wenn man auf die Suche geht und bereit ist,
sein Wissen sowie sein Glauben, und damit seine Frequenz, zu ändern.
Gesetz des freien Willen:
Jeder Mensch ist für sein Leben selbst verantwortlich. Er kann glauben was er will,
tun was er will und sich jeden Tag für die positive oder negative Seite entscheiden. Niemand zwingt ihn zu irgendwelchen Entscheidungen.
Er hat den freien Willen, um z.B. Ja oder Nein zu Gott zu sagen. Es ist seine freie Entscheidung!
Aufgrund des freien Willen erschafft der Mensch sein Karma zum größten Teil selbst.
Der freie Wille ist innerhalb des Universums bei uns Menschen am stärksten ausgeprägt.
Es gibt keine Entschuldigungen!
Also, nutze den freien Willen weise!
Gesetz der Zyklen:
Materie wird innerhalb der materiellen Welt immer wieder neu erschaffen und wieder zerstört. Nichts im Universum existiert ewig. Alles ist in Bewegung.